Dr. med. dent. Christoph G. Hüskens

20-jährige Berufserfahrung in allg. Zahnheilkunde:

  • Parodontologie (Zahnbetterkrankungen)
  • Implantologie (künstliche Zähne)
  • Kinderzahnheilkunde (schulzahnärztliche Betreuung und Abklärung)
    Schulzahnarzt
    Die Reihenuntersuchung beim Zahnarzt ist für alle SchülerInnen obligatorisch und muss laut Bestimmungen einmal pro Jahr durchgeführt werden. Die Eltern entscheiden, ob dieser durch den Schulzahnarzt auf Kosten der Gemeinde, oder durch den Privatzahnarzt zu Lasten der Eltern, durchgeführt wird.
  • Behandlungen in Vollnarkose
  • Prophylaxe

15-jährige Berufserfahrung Komplementärmedizin:

  • Ohrakupunktur

    • Ohrakupunktur nach Nogier
      Die Ohrakupunktur nach Nogier, auch Aurikulotherapie genannt, ist ein eigenes in sich geschlossenes Therapiesystem. Die Akupunktur am Ohr wurde bereits früher in China, Ägypten und Persien durchgeführt. Die heutige Ohrakupunktur geht zurück auf den französischen Arzt Dr. Paul Nogier aus Lyon. Ihm fiel auf, dass die Ohrmuscheln von Seefahrern häufig Narben aufwiesen. Seine Nachforschungen ergaben, dass den häufig unter Ischias leidenden Seefahrern diese Narben aus therapeutischen Gründen beigebracht wurden. Versuche von Nogier führten zum gleichen Abklingen des Ischiasschmerzes, wenn die entsprechende Ohrregion lediglich durch Einstechen dünner Nadeln gereizt wurde. Nogier gelangte im Laufe seiner Studien zu der Erkenntnis, daß in der Ohrmuschel ein auf dem Kopf liegender Fötus repräsentiert ist. Er entwickelte ein System von 108 Punkten, in dem einzelne Körperzonen bestimmten Stellen an der Ohrmuschel zugeordnet wurden. Dabei stellte er fest, daß diese gefundenen Akupunkturpunkte reflektorisch mit den entsprechenden Körperzonen oder Organen verbunden sind. Die zu behandelnden Punkte machen sich nur dann schmerzhaft bemerkbar, wenn eine Störung des zugehörigen Organs vorliegt. Diese Störung kann organisch oder funktionell sein. Die entsprechenden Akupunkturpunkte werden dann mit dünnen Akupunkturnadeln, oder kleinsten Dauernadeln, oder völlig schmerzfrei (z.B. bei Kindern) mit einem Laser behandelt. Von Frankreich aus hat sich diese hoch wirksame Therapiemethode seit 1956 über die ganze Welt verbreitet.

    • Wann kann Ohrakupunktur eingesetzt werden:
      • Psychisch bedingte Erkrankungen:
        • - Prüfungsangst
        • - Psychovegetative Befindlichkeitsstörungen
        • - Raucherentwöhnung
        • - Suchttherapie allgemein
      • Beschwerden des Bewegungsapparates:
        • - Achillessehnenschmerz
        • - Hüftgelenksbeschwerden
        • - Hexenschuss und Rückenschmerz
        • - Kniegelenksbeschwerden
        • - Nackenschmerzen
        • - Schulter-Arm-Syndrom
        • - Tennisarm
      • Funktionelle Erkrankungen:
        • - Asthma bronchiale
        • - Chronische Nasennebenhöhlenentzündung
        • - Chronische Entzündung der Bronchien
        • - Hörsturz
        • - Kopfschmerzen
        • - Menstruationsbeschwerden
        • - Migräne
        • - Prostatabeschwerden
        • - Schwindel
        • - Tinnitus
        • - Austestung von Unverträglichkeiten z.B. Amalgam Trigeminusneuralgie
      • Allergische Erkrankungen:
        • - Allergisches Asthma bronchiale
        • - Allergische Bindehautentzündung
        • - Heuschnupfen

  • Klassische Homöopathie

    • Was ist klassische Homöopathie?
      Die klassische Homöopathie (griechisch homoios = ähnlich, pathos = Leiden) ist eine auf Erfahrung beruhende, eigenständige Therapiemethode, die Ende des 18. Jahrhunderts von dem sächsischen Arzt Samuel Hahnemann entwickelt wurde.

      Sie beruht auf drei Grundprinzipien:

      • dem Ähnlichkeitsprinzip („Similia similibus curentur“), nach dem eine Krankheit von dem Mittel geheilt wird, das bei einem Gesunden ähnliche Krankheitssymptome hervorruft,
      • der genauen Kenntnis der Arzneien durch die Prüfung der Arzneimittel an Gesunden,
      • der exakten Erfassung des individuellen Krankheitsbildes durch eine ausführliche Symptomenerhebung (Anamnese).

    • Wann kann Homöopathie eingesetzt werden?
      Homöopathie kann bei allen akuten, aber auch bei chronischen Erkrankungen (wie z.B. Asthma, Neurodermitis, Rheuma) eingesetzt werden. Gerade bei diesen Krankheitsbildern ist die konventionelle Behandlung meist nur zur Linderung der Symptome in der Lage, während die Homöopathie hier heilen kann. Denn anders als in der konventionellen Medizin steht nicht die einzelne Krankheit im Mittelpunkt des Interesses, wie Migräne oder Grippe, sondern der Mensch als Ganzes mit seinem Krankheitserleben. Krankheit ist nach Auffassung der Homöopathie in ihrem Wesen nicht erkennbar, sondern eine Störung der Lebenskraft, die den ganzen Menschen erfasst. Fieber, Schmerz etc. sind lediglich Zeichen, Symptome dieser Störung.

      Ein Mensch gilt als gesund, wenn sein Organismus mit der Gesamtheit seiner Empfindungen und Reaktionen in einem harmonischen Gleichgewicht ist, das den Organismus befähigt, auf krankmachende Reize der Umwelt ausgleichend zu reagieren. Das Ziel der homöopathischen Behandlung besteht darin, dieses Gleichgewicht wiederherzustellen.

    • Wie wirkt Homöopathie?
      Das richtig ausgewählte homöopathische Mittel versetzt den Organismus in die Lage, sich selbst zu heilen. Jede Arznei zeigt immer zwei Wirkungen:?Eine Primärwirkung (sogenannte Erstwirkung) und eine Sekundärwirkung (sog. Zweitwirkung). Die Primärwirkung ist der Einfluss der Arznei auf den Organismus. Die Sekundärwirkung ist die Reaktion des Organismus auf die Arznei. Sie wirkt den Symptomen entgegen. D.h. der Organismus aktiviert seine Selbstheilungskräfte und die Krankheit wird geheilt. Hier wird der Unterschied zwischen der konventionellen (allopathischen) Methode und der homöopathischen Behandlungsweise klar: Die allopathische Methode verabreicht Arzneien, die in der Primärwirkung den Symptomen entgegengesetzt sind. Sie können Symptome zeitweise lindern oder aufheben. Klingt die Wirkung der Arznei ab, kehren auch die Symptome zurück durch die Reaktion des Organismus, der Sekundärwirkung (Nebenwirkung), teilweise sogar schlimmer als zuvor. Die Homöopthie dagegen verwendet Arzneien, die in ihrer Primärwirkung den Symptomen des Kranken ähnlich sind. Daher kann eine kurzzeitige Verstärkung, die so genannte Erstverschlimmerung auftreten. Doch dadurch wird der Organismus in der Sekundärwirkung in die Lage versetzt, die Selbstheilungskräfte zu aktivieren und gesund zu werden. Und zwar schnell, sanft, sicher und dauerhaft. Damit also eine Arznei homöopathisch heilen kann, muss ihre Primärwirkung den Symptomen der Krankheit ähnlich sein.

    • Ein Beispiel: Arnica
      Arnica ist die wichtigste homöopathische Arznei bei Unfällen. Sie wird gewonnen aus Arnica montana, dem Bergwohlverleih. Arnica wird eingesetzt als erste Arznei bei allen Verletzungen, vor allem bei stumpfen Traumata der Muskulatur durch Stösse, Schläge, Sturz oder Quetschung, bei Prellungen und bei Risswunden. Kennzeichnend sind die Hämatombildung (Bluterguss) und der typische Verletzungsschmerz. Vergewissern Sie sich selbst und beobachten Sie, wie sich eine Blutung nach Einnahme von Arnica abschwächt und wie der Schmerz allmählich zurückzieht. Bei schwereren Verletzungen sollte jedoch immer auch ein Arzt aufgesucht werden.